Wir sind ein Zusammenschluss von undogmatischen Antifaschistischen Jugendlichen, die linksradikale Standpunkte in den Gesellschaftlichen Diskurs bringen wollen. Wir stehen für ein Selbstverwaltetes Miteinander jenseits autoritärer Unterdrückung, Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Nationalismus und Kapitalismus! Ein Zentraler Punkt für uns ist die antifaschistische Arbeit. Den Naziaktivitäten im Nürnberger Land wollen wir mit Aufklärung und Aktionen entgegen treten. Antifaschismus darf sich unserer Auffassung nach, nicht nur auf kleinbürgerliche Moralvorstellungen beschränken, sondern muss sich konsequent gegen die Gesamtscheiße richten.

Ein Leben ohne Unterdrückung kann es im Kapitalismus nicht geben. Um ein freies Leben erreichen zu können, müssen Gesellschaftsmodelle her die nicht auf dem gegenseitigem Kampf, sondern auf der gegenseitigen Solidarität fußen. Wie Mensch ein solches Leben organisieren könnte ist ebenfalls ein wichtiger Punkt in unserer Arbeit, welchen wir in unseren Zusammenhängen und Strukturen versuchen umzusetzen.

Deshalb her mit dem schönen Leben!
Für einen konsequenten Antifaschismus!

„Jeder Hochmut gegenüber der Landbevölkerung ist mir fern. Ich weiss, dass kein Mensch etwas dafür kann, ob er ein Städter ist oder im Dorf groß wird. Ich registriere dabei nur, dass wahrscheinlich die Entbarbarisierung auf dem platten Land noch weniger als sonst wo gelungen ist. Auch das Fernsehen und die anderen Massenmedien haben wohl an dem Zustand des mit der Kultur nicht ganz Mitgekommenseins nicht allzu viel geändert. Mir scheint es richtiger, das auszusprechen und dem entgegenzuwirken, als sentimental irgendwelche besonderen Qualitäten des Landlebens, die verloren zu gehen drohen, anzupreisen. Ich gehe so weit, die Entbarbarisierung des Landes für eines der wichtigsten Erziehungsziele zu halten.“

(Theodor W. Adorno, 1966 , Erziehung nach Auschwitz)